Was ist Laminat ?

 


Definition.
Laminat, eigentlich Laminatfußboden, ist ein Fußbodenbelag der aus mehreren Schichten
zusammen gesetzt ist. Es sind 3 Schichten der Hauptbestandteil, die Trägerplatte, das Dekor und die
Melaminharzschicht.


Die Geschichte des Laminat-Fußbodens
In der Gebäudeausstattung werden Laminatwerkstoffe bereits seit 1920 angewendet,
Einsatzmöglichkeiten sind beispielsweise Wandpanele, Arbeitsflächen oder
Fensterbretter.
Der erste Laminatboden wurde 1977 in Schweden entwickelt, aber dann erst auf den
Markt im Jahr 1980 eingeführt. Die Firma Perstorp entwickelte diesen
Hochdrucklaminat (HPL=High Pressure Laminate). Diese neue Art von Bodenbelag
verbreitete sich schnell auf andere Länder in Europa. Das Laminat der Anfangs -
Jahre war nicht von der hohen Qualität, welche sie heute ist. Insbesondere Der
hohe Quellfaktor und die Feuchte-Empfindlichkeit lies viele der verlegten Böden
inaktzeptabele Veränderungen zu. Erst ab den 2000er Jahren wurde dank der in die
laufenden Entwicklungen, deutliche Fortschritte erzielt. Klicksysteme setzten
sich Ende der 90er Jahr durch und seit Ende des vergangenen Jahrzehntes gibt es
Strukturoberflächen.
Heute ist Laminat einer der beliebtesten Bodenbelägen der Welt und die
Fa.Classen (Wiparquet) ist einer der Weltmarktführer. Seit den 1980er Jahren hat sich
insbesondere die Werkstoffqualität und der Aufbau von Laminatfußböden verändert.
In der Regel ist der moderne Laminatboden aus drei Schichten zusammengesetzt.
Die Basisschicht des Laminats ist eine undurchlässige, Schicht unterhalb des
Bodens, die ihre strukturelle Stabilität verbessert und als Feuchtigkeitssperre
dient. Die dicke, mittlere Schicht ist die hölzerne (HDF)zusammengesetzte Basis.
Die oberste Schicht von Laminatfußboden ist die Nutzschicht und die
Dekorschicht, die je nach Herstellungsverfahren, aus mehreren Schichten bestehen
kann. Es besteht aus einem speziellen Harz-behandelten Cellulose und verleiht
dem Boden eine strapazierfähige, dauerhafte zu beanspruchende Oberfläche und
macht es optisch ansprechend.
Besonders auf der Oberfläche, sind die Unterschiede zwischen minderwertigen
Baumarkt-Laminatböden und die hohe Qualität von Classen Laminat deutlich.
Insbesondere für das Design: ein guter Laminatboden fühlt und zeigt eine
natürlich wirkende Strukturoberfläche. Gleichzeitig stellt die hohe Qualität der
Verarbeitung des Laminats viele Vorteile nicht zuletzt bei der problemlosen
Verlegung.


Im Einzelnen:


Konstruktion


Oberschicht
Ein dünnes Dekorpapier (Fotopapier) wird mit durchsichtigem Melaminklebstoff behandelt,
so das eine Sichtbarkeit des Designpapiers gewährleistet ist. Dieses sogenannte Overlay muß
den härtesten Beanspruchungen eines Fußbodens gewachsen sein. Um die Abriebfestigkeit
zu erhöhen werden Zusatzstoffe zum Melamin beigemischt.

Dekorpapier
Die sichtbare Oberfläche ist das Dekorpapier.
Vor dem Verbinden mit der Trägerplatte werden auf diesem Papier die gewünschten Motive
aufgedruckt. Es gibt keine Beschränkung in der Auswahl der Motive. Neben den bekannten
Holzoberflächen werden auch Steinstrukturen oder allerlei Formen wie auch künstlerische
Motive verwendet. Mit dem Dekorpapier und dem Melamin ensteht das Overlay welches in
der Regel ohne weitere Behandlung weiter verarbeitet werden kann.

Underlay
Laminatböden ab der Nutzungsklasse 33 werden mit einem zusätzlichen Kraftpapier
(Underlay) zwischen der Trägerplatte und dem sichtbaren Dekorpapier ausgestattet. Dadurch
wird der Laminat später entsprechend belastbarer, wie für eine gewerbliche Nutzung
erforderlich. Für die private Nutzung ist ein Overlay ohne Underlay vollkommen
ausreichend und würde keinen Nutzen haben.

Trägerplatte
Die Trägerplatte wird aus Holzfaserwerkstoffen gebildet. Man unterscheidet 2 Arten dieser
Werkstoffe. Die HDF und die MDF – Platten. Der Unterschied ist die höhere Verdichtung
der HDF (hochverdichtete Holzfaserplatte) im Gegensatz zur MDF (mitteldichte
Holzfaserplatte). Dieser Holzwerkstoff macht es möglich durch spezielle Frästechniken ein
Profil in die Platten zu bringen, wodurch eine leimlose sogenannte Klickverbindung
entsteht, und es sogar dem Nicht-Fachmann ermöglicht, einen Boden zu montieren. Aber
wichtig ist die Verwendung, von zuvor mit Leimen oder anderen Zusatzstoffen behandelten
Faserwerkstoffen um ein Aufquellen zu verhindern.

Gegenzug
Die untere Seite einer Trägerplatte wird mit einem weiteren Papier oder einem
Kunstoffwerkstoff versehen um ein Durchbiegen oder eine andere Verformung zu
minimieren.
Die Gegenzugschicht ist dazu da, dass sich das Laminat bei Belastung durch die
auftretenden Biegekräfte nicht verformt.

Schalldämmung
Ein direktes aufbringen einer Trittschalldämmung auf die Unterseite des Laminatbodens
kann die Trittschall-Dämmeigenschaften gegenüber einer lose verlegten Trittschalldämmung
deutlich verbessern. Eine Reduzierung des Raumschalls kann ebenfalls erreicht werden.

 

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